Jedes Jahr am 11. November wird der Martinstag begangen. Dann gedenken die Menschen dem heiligen Martin. Doch wer war das überhaupt und was hat er gemacht?

Immer am 11. November denken die Menschen an den heiligen Martin. In vielen Städten gibt es extra dafür Martinsumzüge. Oftmals verkleidet sich jemand als heiliger Martin mit Umhang und Schwert und reitet auf einem Pferd durch die Straßen. Kinder zünden dann in ihren Laternen ein Licht an und singen Martinslieder.

Der heilige Martin lebte vor rund 1.700 Jahren. Als junger Mann musste er in die römische Armee eintreten. Damals soll eine Geschichte passiert sein, die sich heute alle erzählen. Es heißt, Martin soll im Winter einen armen Mann getroffen haben. Der Soldat hat dem Bettler helfen wollen. Darum soll er seinen Mantel mit seinem Schwert in zwei Teile geschnitten und ein Stück dem frierenden Mann gegeben haben. Wenig später soll ihm Jesus - Gottes Sohn - im Traum erschienen sein. Da soll Martin erfahren haben, dass Jesus der Bettler war.

Es heißt, dass sich Martin später christlich taufen ließ. Er wurde Priester, lebte abgeschieden von anderen Menschen und gründete schließlich ein Kloster. Im Jahre 372 wurde Martin sogar zum Bischof von Tours geweiht. Tours ist eine Stadt im heutigen Frankreich. Einer Legende nach fühlte sich Martin zuerst nicht würdig für das Amt. Er versteckte sich in einem Gänsestall, um nicht Bischof werden zu müssen. Aber die Tiere schnatterten so laut, dass Martin entdeckt wurde.

Das Kitateam, der Kitaausschuss und der Förderverein, vor allem aber die Kinder, bedanken sich für den tollen Ansturm und den schönen Abend. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

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